Leseprobe Liliths Töchter:

 

"Was willst du?", flüstert sie. Ihre Stimme klingt heiser.

"Als erstes will ich deinen Körper, dann will ich deine anderen Schätze." Wie um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, legt er seine Hand besitzergreifend zwischen ihre Schenkel, spürt ihre Schamlippen pulsieren. Lucilla ist sich nicht sicher, wie sie seine Worte verstehen soll. Meint er es ernst oder spielt er nur mit ihr? Welche Schätze? Ihr Ring? Wieder denkt sie an die Frauenstimme, die sie vor ihm gewarnt hat, und doch gelingt es ihr nicht, ihn von sich zu stoßen. Zu stark ist das Ziehen in ihrem ganzen Körper, das durch die Bewegung seines Handballens ausgelöst wird, der sich in kreisenden Bewegungen über ihre angeschwollenen Schamlippen bewegt, während seine andere Hand ihre Schenkel mit festem Druck auf der Sessellehne festhält. Sie wimmert leise, als sich einer seiner Finger zwischen den dünnen Stoff ihres Slips und ihre vor Erregung heiße Haut schiebt. Sie unterdrückt das Bedürfnis, sich an seiner Hand zu reiben, auch wenn das Gefühl sie fast überwältigt. Seine Hand hat jetzt ihren Slip heruntergezogen, so dass ihre vor Erregung pulsierende Vagina sich nahe vor seinem Gesicht befinden muss. Sein Atem ist kühl zwischen ihren Schenkeln, doch sie sieht nur die Umrisse seines Kopfes.

Ich darf ihm nicht nachgeben, denn er will nicht mich, er will den Ring!

Hat sich nicht auch seine Stimme verändert? Ist es überhaupt noch Francesco, der sich über sie beugt? Sie kann nur schemenhafte Umrisse erkennen. Fühlt nur eine starke, besitzergreifende Hand, die sie fast schmerzhaft auf den Sessel drückt. Fühlt, wie sich die harte Sessellehne in ihren Nacken presst. Eine Zunge, die eine glühende Spur auf ihren Oberschenkeln hinterlässt und sich ihrer Klitoris, die danach giert, von ihr berührt zu werden, bis auf wenige Zentimeter nähert, um sich dann wieder quälend langsam in die andere Richtung zu bewegen. Sie hat die Augen geschlossen und ihren Kopf noch weiter zurück auf die Sessellehne gedrückt, während sich ihre Hände in die Polster krallen, um der Versuchung zu widerstehen, ihn noch näher an sich heranzuziehen.

Gib ihm nicht nach! Mit seiner List will er dich verführen, um seinen eigenen Zwecken zu dienen... gib ihm nicht nach, es ist alles nur Illusion und Berechnung...

Wieder diese Frauenstimme. Lucillas Verstand will ihr Glauben schenken, doch ihr Körper sagt etwas anderes.

"Wer bist du?", flüstert sie zwischen ihren erregten Seufzern und ist sich in diesem Augenblick nicht sicher, ob sie die seltsame Frauenstimme oder ihn meint, der sie mit seiner Zunge und seinen Händen in süße, quälende Erregung versetzt.

"Du willst mein Gesicht sehen?"

Nur wenige Augenblicke fühlt sie nicht mehr seine Hände auf ihrer Haut, doch diese wenigen Augenblicke genügen bereits, dass sich ihr Körper schmerzhaft nach seinen Berührungen sehnt und vor unerfülltem Verlangen brennt. Da hört sie, wie er neben ihr ein Streichholz entzündet, und als sie die Augen schließlich wieder öffnet, fällt der Schein einer dunkelroten Kerze auf ihre Haut. Sie kann sein Gesicht nun deutlich erkennen. Es ist das Gesicht Francescos, doch irgendetwas anderes strahlt aus seinen Augen, das sie vorher dort nicht entdeckt hatte. Sie zittert leicht, als sie sieht, wie nahe sich die Kerzenflamme vor ihrem Gesicht befindet. Ein Schauder, gemischt mit Angst und Faszination durchläuft sie.

"Ich möchte jetzt gehen, ich will..." Sie versucht, ihre Stimme fest klingen zu lassen, versucht sogar, ihre Beine wieder zu schließen, doch wird erneut durch seine Hände daran gehindert aufzustehen.

"Was willst du, meine Schöne? Ich glaube, ich weiß, was du willst." Mit einem Ruck lässt er sein Knie vorschnellen und schiebt den Sessel so an die Wand, dass ihre Hände, die sich nach hinten um den Sessel krallen, jetzt zwischen Wand und Sessel eingeklemmt sind. Für einen Augenblick ist sie unfähig, sich zu bewegen.

"Ich möchte nicht, dass du fortläufst, denn ich bin sicher, dass dir gefallen wird, was ich jetzt mit dir machen werde."

Die Kerzenflamme nähert sich wieder ihrem Gesicht, beleuchtet den Ansatz ihrer Brüste. Sie spürt die Wärme der Kerzenflamme, die ihren ohnehin erhitzten Körper noch weiter aufheizt.

"Du hast diesen Ring, nicht wahr? Ich möchte, dass du ihn mir zeigst."

"Nein, das werde ich nicht."

Lucilla zuckt zusammen, als sie einen kurzen stechenden Schmerz auf ihrer Brust spürt und sieht ungläubig auf den roten Tropfen mit flüssigem Wachs, der sich dort ausbreitet wie ein Blutstropfen.

"Ich glaube doch, dass du es wirst, nachdem du meine speziellen Liebkosungen genossen hast."

Bei dem Wort 'Liebkosungen' durchläuft sie erneut ein Schauder. Mit fast erwartungsvollem Zittern sehnt sie sich nach der nächsten Berührung mit dem heißen Wachs, die ein nie gekanntes Gefühl von Lust - gemischt mit Schmerz - in ihr ausgelöst hat.

Sie versucht, ihre Hände hinter dem Sessel hervorzuziehen, doch er schiebt ihn erneut wieder an die Wand. Seine Hände haben bereits ihre Bluse aufgeknöpft und sein Finger streicht leicht über die Haut an ihrem Halsansatz, um dann tiefer zu wandern. Nur einmal streicht sein Finger kurz über ihre Brustwarze, die noch von dem Stoff des BHs bedeckt ist, doch diese kurze Berührung genügt bereits, sie in dem Sessel aufbäumen zu lassen.

"Das gefällt dir, nicht wahr?" Mit einem kurzen Ruck hat er ihren BH heruntergezogen, vermeidet es jedoch sorgfältig, ihre erregten Nippel erneut zu berühren. Sie bäumt sich auf vor Lust und Schmerz, als ein heißer roter Wachstropfen sich über die erregte Brustwarze legt und langsam an ihrer Brust herunterläuft, bevor er erstarrt.

"Nein... nein", flüstert sie, doch die zuckenden, sich windenden Bewegungen ihres Körpers verraten ihre wahren Gefühle.

"Du weißt, dass du von mir bestraft wirst, wenn du ihn mir nicht gibst, nicht wahr?" Seine Stimme ist jetzt ganz nahe an ihrem Ohr, sein Atem streift ihren Nacken. Eine Hand gleitet langsam ihren Bauch hinauf und schiebt ihre Bluse hoch. Noch drei weitere schmerz- und lustvolle Tropfen finden ihren Weg, lustvolle Nadelstiche auf ihrem Bauch wie von Rosendornen. Nadelstiche, die sie sich aufbäumen lassen, als hätte sie einen elektrischen Schlag erhalten, und jeder schmerzvolle Stich verstärkt das Gefühl in ihr, das sie nach mehr gieren lässt.

Sie stöhnt vor Schmerz und Wonne auf, hat längst wieder ihre Augen geschlossen und ihren Kopf in den Nacken gelegt, während ihre Hände zu Fäusten geballt hinter der Sessellehne stecken. Die Kerze ist fast heruntergebrannt und als er sie ausbläst, umhüllt sie erneut gefährliche, doch faszinierende Dunkelheit.

"Du willst mehr, nicht wahr, du kleine Hure?"

"Nein, lass mich... oh... jaa", stöhnt sie, als sein Daumen für einen kurzen Augenblick in sie eindringt. Mit einem harten Ruck zieht er ihre Hände hinter der Sessellehne hervor und legt sie zwischen seine Beine.

"Ist es das, was du willst? Da wirst du warten müssen, bis du ihn mir freiwillig gibst, den Ring."

Sie beißt sich auf die Lippen, um dem Drang zu widerstehen, seinen Gürtel zu öffnen und ihn ganz nahe an sich heranzuziehen. Ihre Vagina pulsiert vor brennender Gier, ihn ganz in sich aufzusaugen, ihn zu verschlingen. Sie stöhnt auf, als etwas Warmes die feuchte Spalte zwischen ihren Schenkeln berührt.

"Nein, es ist nicht das, was du denkst, da wirst du warten müssen."

Sie dreht ihren Kopf zur Seite, unfähig, ihm Widerstand entgegenzusetzen, als sie mit einem leichten Aufschrei erkennt, was sich dort zwischen ihren Schenkeln befindet.

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